Der Meeresspiegel steigt

minigruen Klimawandel, Tierschutz, Umweltkatastrophen

Jedes mal wenn ein Eisbrocken abbricht, und ins Wasser fällt, dann steigt der Meeresspiegel. Bis Mitte des Jahrhunderts wird der Meeresspiegel vorrausgesehen 10-20cm steigen. Der Grund dafür: der Klimawandel. Letztens ist ein Eisbrocken ins Wasser gebrochen, der ganze 6 mal so groß wie die Insel Rügen. Rügen liegt vor Mecklenburg-Vorpommern und ist 926km² groß. Das heißt der Eisbrocken ist 5556km² groß!!!!

Bis 2100 könnte der Meeresspiegel sogar um 0,3-2m steigen. Das würde für gewisse Inseln wie zum Beispiel den Malediven, den Marshallinseln oder auf Tuvalu im Pazifischem Ozean große Probleme bereiten.

Für Europa gibt es allerdings Entwarnung. 1-2m wäre noch keine große Geschichte. Erst ab 5m wird es zum Problem. Laut Forschern werden die Sturmfluten aber trotzdem immer ärger und lebensbedrohlich.

Bangladesch gehört zu den meist gefährdeten Ländern. 1m würde reichen um 30.000km² zu überfluten und damit ganze 15 Millionen Menschen heimatlos zu machen.

In Afrika ist das Nildelta stark gefährdet. Zum Beispiel Alexandria, hier müsste sogar die halbe Bevölkerung fliehen, wenn auch der Meeresspiegel nur um 50cm steigt.

Im aller schlimmsten Fall werden 2100, wenn der Meeresspiegel bis dahin 2m steigt, bis zu 50 Großstädte überflutet. Zum Beispiel Bosten und Teile von New York wären dann stark betroffen.

Natürlich hat das auch für Tiere Auswirkungen. Hier jetzt mehr dazu:

Egal wo, egal welche Tierart, mittlerweile sind viele Forscher der Meinung das 2050 sogar Millionen von Tierarten schon ausgestorben sind. Ich habe mir den Eisbären als Beispiel genommen. Nennen wir ihn mal „Eisi“ ;). Unsere „Eisis“ möchten gerne Winter, denn das bestimt ihr Ökosystem. Doch mittlerweile wird der Sommer immer und immer länger und der Winter auch viel wärmer. Also bei uns in Wien hat es zwar viel geschneit, allerdings ging da früher defenitv viel mehr. In Alaska zum Beispiel, waren anfangs des Jahrhunderts noch 1500 Tiere, jetzt sind es aber nur mehr 900. Das bedeutet die Anzahl ist um 40% gesunken.

Weltweit gibt es noch 22.000 – 31.000 „Eisis“. Genau kann man dies aber auch noch nicht sagen. Ich muss ganz ehrlich sagen es klingt viel aber es nicht nicht mehr viele, immerhin gibt es 7,8 Milliarden Menschen auf der Erde. Der Grund dafür das so viele Eisbären sterben: Das Ökosystem der „Eisis“ bestimmt das der Winter sehr lang ist. Doch das hat sich ja geändert. Jetzt sind die Sommer viel länger als die Winter und das schlägt auf das Ökosystem der „Eisis“. Aber es verändert sich so schnell das die „Eisis“ nicht mitkommen.

Die Natur der „Eisis“ bestimmt das sie Robben jagen damit sie eine Fettschicht kriegen. Sie laufen beim Jagen über die ganzen Eisplatten. Doch wenn diese schmelzen dann können sie nicht mehr jagen. Dies fählt den Bären vorallem den Jungtieren.

Liebe Grüße, Sophie

Lust auf einen Teil 2? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

(Bildquelle: https://motherboard.vice.com/de/article/mg78ba/diese-fotos-abgemergelter-eisbaeren-verdeutlichen-das-ganze-drama-der-polarschmelze-778)

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